In einer kürzlich erschienenen Dokumentation über die Produktion von „Rocky IV“ sprach Sylvester Stallone über einen brutalen Vorfall am Set, der ihn ins Krankenhaus brachte. Der Kultschauspieler enthüllte, dass er von Dolph Lundgren, der im Film den massiven sowjetischen Boxer Ivan Drago spielte, schwer geschlagen wurde.
Stallone beschrieb den Aufprall als vergleichbar mit dem Aufprall gegen ein Lenkrad bei einem Autounfall. Zunächst spürte er nichts Ungewöhnliches, doch später bekam er ein Unwohlsein in der Brust. Er wusste nicht, dass dies zu einem gesundheitlichen Schock führen würde.

„Als mein Blutdruck auf 260 stieg, dachten sie, ich würde mit Engeln sprechen“, erzählte Stallone. Sofortige medizinische Versorgung war entscheidend und er wurde sofort von Kanada ins St. John’s Hospital in Santa Monica, Kalifornien, geflogen. Vier Tage lang verbrachte Stallone auf der Intensivstation, umgeben von Nonnen.
Trotz dieser erschütternden Erfahrung brachten Stallones Entschlossenheit und Widerstandskraft ihn dazu, ans Set zurückzukehren und den Film fertigzustellen. Er konnte sich nicht vorstellen, die Szene mit dem Schlag von Lundgren auf die Brust wegzulassen. Sie war ein wesentlicher Teil der Geschichte und zeigte die Herausforderungen, denen sich Rocky Balboa gegenüber Drago stellen musste.

„Rocky IV“ ist der vierte Teil der beliebten „Rocky“-Reihe, in dem Stallone erneut in die Rolle des hartnäckigen Kämpfers Rocky Balboa schlüpft. In diesem Film hat Balboa sich bereits als Boxweltmeister bewährt. Aus Rache für den Tod seines Freundes Apollo Creed reist er in die Sowjetunion, um sich dem beeindruckenden Drago zu stellen.
Durch diesen Blick hinter die Kulissen von Stallones Erfahrung können wir die Hingabe und Opfer, die in die Entstehung eines legendären Films wie „Rocky IV“ fließen, noch mehr wertschätzen.