Bei meinem letzten Besuch bei meiner Großmutter fiel mir etwas Überraschendes auf.
Er legte das Fleisch in einen Topf,
bedeckte es mit Wasser und stellte dann ein Glas in den Topf.
Ich war wirklich erstaunt und neugierig, warum er das tat.
Als ich den Grund herausfand, musste ich dieses kleine Geheimnis einfach mit Ihnen teilen.
Ungefähr 20 Minuten später hörte ich ein leises Geräusch: Das Glas begann, auf den Boden der Pfanne zu schlagen. Anschließend entfernte meine Großmutter den entstandenen Schaum und drehte die Hitze herunter. „Schau, jetzt wirst du es verstehen“, sagte er mir.
Er erklärte mir, dass man das Fleisch nicht bei zu hohen Temperaturen garen sollte, damit es zart und saftig bleibt. Durch das kochende Wasser würde das Fleisch trocken und zäh werden und sämtliche Nährstoffe würden in der Suppe landen.
Sobald das Wasser zu köcheln beginnt, klopft das Glas auf den Boden, was das Signal ist, die Hitze zu reduzieren. Beim Garen bei niedriger Hitze gart das Fleisch langsam und bleibt zart, während die Brühe reichhaltig, klar und ohne überschüssiges Fett wird.
Hier noch einige hilfreiche Küchentipps:
- Wenn Sie kein Glas haben, verwenden Sie einen Schaumlöffel. Sobald die Brühe zu kochen beginnt, senken Sie die Temperatur, um ein sanftes Köcheln aufrechtzuerhalten. Diese Methode gilt für alle Fleischsorten.
- Um den Geschmack zu verbessern, geben Sie der Brühe eine Sellerieknolle, eine Karotte und eine ganze Zwiebel mit Schale hinzu. Dadurch erhält die Brühe eine goldene Farbe und ein tieferes Aroma.
- Wenn Sie das Fett entfernen möchten, lassen Sie die Brühe abkühlen und entfernen Sie die erstarrte Fettschicht mit einem Löffel.
- Lassen Sie das Fleisch vor dem Garen ein bis zwei Stunden in einer leicht salzigen oder säuerlichen Lösung marinieren. Dadurch werden die Fasern zarter und der starke Geruch des Wildfleischs wird reduziert.


