Blitzeinschläge trafen zwei Flugzeuge innerhalb von zwei Tagen – so professionell reagierte die Crew von Austrian Airlines! ⚡✈️
Die moderne Luftfahrt arbeitet mit beeindruckender technischer Präzision, doch selbst die am besten vorbereiteten Systeme werden manchmal von der Natur auf die Probe gestellt. Die Austrian Airlines (AUA) musste innerhalb von weniger als 24 Stunden zwei Blitzeinschläge bewältigen – ein deutliches Beispiel dafür, wie wichtig Pilotenausbildung und technologische Zuverlässigkeit sind .
Erster Fall: Von Wien nach Neapel – und zurück!
Der am Montag gestartete Flug hatte den Flughafen Wien kaum verlassen, als im Luftraum von Sopron ein Blitz in die Maschine einschlug . Die AUA-Piloten entschieden sich umgehend zur Umkehr und brachten die Maschine sicher zum Flughafen Wien zurück. Die Passagiere bemerkten von dem Vorfall lediglich, dass die Maschine nach rund einer halben Stunde wieder aufsetzte.

Laut AUA-Mitteilung wurde die Maschine umgehend einer technischen Überprüfung unterzogen, um mögliche Schäden auszuschließen. Dank strenger Sicherheitsprotokolle habe es keine Verletzten oder größeren Störungen gegeben .
Weiterer Vorfall am nächsten Tag – EP-Vizepräsident an Bord
Am nächsten Tag, Dienstagmorgen, befand sich ein anderes Flugzeug in einer ähnlichen Situation . Diesmal war es eine Boeing 737 auf dem Weg von Wien nach Brüssel . An Bord befand sich Othmar Karas , der österreichische Vizepräsident des Europäischen Parlaments.
„Ein Blitz, dann ein gewaltiger Knall – ich dachte, wir hätten einen Vogel getroffen!“, erinnerte sich der Vizepräsident des EP an das Geschehene.
Die Besatzung blieb ruhig und die Maschine wurde zum internationalen Flughafen Schwechat umgeleitet . Das Bodenpersonal stellte fest, dass der Rumpf leichte Schäden und Risse aufwies , sodass ein anderes Flugzeug die Passagiere in die belgische Hauptstadt transportierte.
Warum sind Blitze für Flugzeuge nicht gefährlich?
So überraschend es auch klingen mag: Blitzeinschläge gelten in der Luftfahrt nicht als Notfall. Moderne Flugzeuge fungieren als Faradayscher Käfig : Sie leiten elektrische Ladungen ab und schützen so Passagiere und elektronische Systeme.
Blitze schlagen typischerweise an markanten Stellen wie der Flugzeugnase oder den Flügelspitzen ein und treten an anderer Stelle wieder aus, ohne ernsthafte Schäden an der Struktur zu verursachen. Um versteckte Schäden auszuschließen, ist jedoch nach jedem solchen Vorfall eine vollständige technische Überprüfung erforderlich .

Piloten, Radare, Protokolle
Gewitter lassen sich, obwohl auf dem Bordradar deutlich sichtbar, nicht immer vollständig vermeiden. Piloten sind speziell für solche Situationen ausgebildet, und die Sicherheit der Passagiere steht stets an erster Stelle. Das Beispiel Austrian Airlines zeigt, wie schnell und effektiv eine professionelle Crew reagieren kann, wenn die Situation es erfordert.
Lektion gelernt: Technologie + menschlicher Faktor = Sicherheit
Die beiden Blitzeinschläge hintereinander sind zwar ein seltener Zufall, führten aber zu keinen größeren Störungen des Flugbetriebs. Das beweist, dass Fluggesellschaften nicht nur auf Technik, sondern auch auf den menschlichen Faktor großen Wert legen . Ausgebildete Piloten, strenge Kontrollen und moderne Flugzeugkonstruktionen sorgen dafür, dass selbst der Krieg am Himmel nur ein kleines Intermezzo in der Geschichte der Luftfahrt bleibt.